Wie grotesk!

 In LEBENSATHLET

Wie grotesk! 

Eine überwältigende Mehrheit wünscht sich Frieden, Sicherheit, Gerechtigkeit und Solidarität … für alle (!) auf der Welt. 
Stets das gleiche Muster: „Gier frisst Hirn“ (!) – eine bittere Wahrheit. Gier an Macht und Profit von wenigen, führt leider seit Menschengedenken zu Not und Leid von vielenWir wissen es!

Die kriegerische Eskalation in der Ukraine ist nur ein (!) trauriges, aktuelles Beispiel. Kein politisches, oder religiöses Lager ist dabei besser, oder böser. Das behaupten nur diejenigen, die sich über andere stellen möchten. Doch es betrifft uns alle und alles

Krieg und Frieden, Klimaschutz und -wandel, Energie- und Wohlstandsverteilung, Recht und Freiheit … u.v.m.. Die meisten Dinge beginnen direkt vor unserer eigenen Haustür. 

Was können wir tun?

Um einer festen und objektiven Überzeugung von richtig, oder falsch (!) zu sein, fehlt mir sicher der umfassende Überblick. Zu unüberschaubar ist die Flut an vorgefertigten Meinungen und diffuser Informationen in Zeiten moderner Medien.

Für’s gute Gewissen geben wir uns schon mal „kämpferisch“! Wir kommentieren, diskutieren, rufen auf und schmücken unsere social media Kanäle mit Symbolen, die Solidarität ausdrücken sollen. Ist ja schon mal was!

Doch wofür und wie lange?

Wann geht unser im Moment entrüstetes Interesse wieder aus Bequemlichkeit in den banalen Alltagsmodus? Wann werden die sich beklagenden Stimmen wieder lauter, wenn wir selbst dafür Einschränkungen zu spüren bekommen? Aus Erfahrung wissen wir, die Hemmschwelle ist sehr gering.

Die letzten beiden Jahre haben gezeigt, wie fragil die Solidarität und die Logik sein können, wenn es darum geht sich wirklich aus der Komfortzone zu begeben. Wenn es darum geht, das „Ich“ und seine egoistischen Ansprüche hinten an zu stellen, um einer größeren Sache zu nutzen. Ist der erste Schreck erst einmal überwunden, sind wir uns selbst wieder der/ die Nächste und alle/s andere nebensächlich.

Und da ist er auch, der Vergleich zu den Erfahrungen aus dem Sport: Persönlich bemessene, oder absolute (Höchst-) Leistungen sind nicht das Resultat einer einmaligen Anstrengung.
Wirklich große und bedeutende Ziele erreichen wir mit Fokussierung, Beharrlichkeit und Opferbereitschaft – nicht einmal – immer wieder!

Doch genau das (!) können wir ändern! 

Beginnen wir mit der Aufmerksamkeit im kleinen, überschaubaren Rahmen. Gehen wir bewusst mit unserem Leben und mit den Menschen um, denen wir begegnen. Haben wir Mut, zu erkennen, dass Mäßigung und Engagement nicht belasten, sondern Freude machen und wahren (!) Gewinn bedeuten. Dauerhaft!

Danke, der Klaus

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