Wings for Life Run 2016 in München

(© Red Bull Media House/Marc Müller)

Am Sonntag, den 8. Mai 2016 gibt es in München einen Laufevent der besonderen Art: Der dritte Wings for Life World Run startet im Münchner Olympiapark. Zeitgleich wird dann an mehr als 35 Ort weltweit für die Rückenmarksforschung gelaufen.

Vor zwei Jahren feierte der weltweite Charityrun seine Premiere, mit mehr als 35.000 Teilnehmern. Besonders ist auch das Wettkampfformat: Dreißig Minuten nach dem Start nimmt ein sogenanntes „Catcher Car“ Jagd auf die Teilnehmer auf. Das Verfolgerauto steigert dabei in festgelegten Intervallen seine Geschwindigkeit und fungiert als „fahrende Ziellinie“. Das Catcher Car ist mit einem elektronischen Sensor ausgestattet und erfasst beim Überholen der einzelnen Teilnehmer die Daten ihrer digitalen Chips, bis es schließlich das Spitzenfeld erreicht. Der weltweit letzte verbleibende Teilnehmer wird zum globalen Champion des Wings for Life World Run gekürt.

Das Startgeld fließt komplett in die Rückenmarksforschung. Die Strecken sind so gewählt, dass auch Rollstuhlfahrer gemeinsam mit den Läufern auf die Strecke gehen können. Weltweiter Sieger wurden 2015 Keterna Lenmawork (Äthiopien) der 79,90 Kilometer zurücklegte und die Japanerin Yuuko Watanabe (56,3 km). Auf dem Münchner Kurs konnten Matthias Baur (61,10 km) und Inalena Heuck (49,54 km) das Catcher Car am längsten auf Distanz halten.

Der Kurs in München ist auf maximal 100 Kilometer Länge ausgelegt und führt vom Münchner Olympiapark in einer großen Schleife in das Fürstenfeldbrucker Hinterland, bevor es wieder zurück in Richtung Landeshauptstadt geht.

Alle Infos zum Münchner Wings for Life World Run am 8. Mai 2016 gibt es hier …

 

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