Glücks-Sache

 In LEBENSATHLET

„Glück kann man nicht erzwingen. Wir können ihm nur die Tür aufhalten und ihm die Gelegenheit geben, sich zu zeigen.“ – KR 

Glück ist ein Mythos. Er ist gefüllt mit Hoffnungen, Erwartungen und Wünschen, leider sehr oft auch missverstanden.

Ich möchte es so ausdrücken: „Glück“ empfinden wir, wenn uns äußere Umstände glücklich fühlen lassen. Diese können wir aber meistens nicht beeinflussen.

Ebenso hat niemand von uns einen Anspruch auf „Glück“, obwohl wir es zu Unrecht oft einfordern.

Denn „Glück“ lässt sich nicht erzwingen, wir können es nicht kaufen und schon gar nicht festhalten – wir können es nur schenken. „Glück“ ist dennoch allgegenwärtig – sehr häufig erst auf dem zweiten Blick. Die meisten unter uns sind sich dessen nur nicht bewusst, weil wir unzufrieden sind.

Zufriedenheit ist kein Zustand, sondern eine Geisteshaltung – eine gewollte Einstellung. Zufrieden werden wir, indem wir in unserem Leben – mit all seinen Phasen und Facetten – annehmen und loslassen können. Loslassen von Leistung, Status, Vermögen und auch von Menschen, manchmal müssen wir auch von der Gesundheit loslassen, von der Kraft die für uns in jungen Jahren selbstverständlich war.

Dem gegenüber steht das Annehmen und Verändern – Chancen zu erkennen, etwas draus zu machen. Und damit verbunden ist die Wahrnehmung und Entwicklung unserer Identität.

Wie verändern wir uns, wie definieren wir uns und wie werden wir von anderen empfunden?

Wir sind nicht in Stein gemeißelt! Ein Leben lang dürfen wir uns in unterschiedlichste Identitäten begeben, wir sind nie wirklich „fertig“.

Auf jeden von uns warten noch viele persönliche Abenteuer! Wir müssen nur die Augen dafür öffnen! Dann werden uns auch die vielen kleinen, glücklichen Momente bewusst.

Ist das nicht herrlich?

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